HOTEL ACADIA - Beauty & Relax   
DIE NEUE BEAUTY: AROMA
 
Das Sielles Bad  
Am Fuße der Stevia Alm an der Sielles Alm stand eine Holzhütte an der ein Bächlein aus der Puez Wasserquelle (jetzt Naturpark) floss. In dieser Hütte begann man Ende des 18. Jhd. mit viel Sinn für das körperliche Wohlbefinden das Wasser einer Wärmequelle zu benutzen. Wärme und Dampf wurden vermischt und ein dichter Teppich aus Tannenzweigen entfaltete die herbwürzigen Düfte der umliegenden Wälder. Das "Sielles Bad", so wurde es genannt, half gegen Rheuma, Verspannungen und Erkältungen. Die Damen begrüßten die kosmetischen Wirkungen des Bades auf der Haut. Nach dem "Badl"erfrischte man sich in den kühlen Gewässern der Puezquelle und regte somit auch die Blutzirkulation an.   
Die in den Jahrtausenden abgekanteten Dolomitgesteine vom "Puezbachl" gestatteten auch eine wohltuende und natürliche Fußreflexmassage. Leider wurde gegen Mitte des Jahrhunderts das "Sielles Bad" vom Klerus verboten mit der Begründung, dass das Bad die Unsittlichkeit fördere und die Menschen ins sündige Treiben stürze. Heute, im 21. Jahrhundert, ist das Siellesbad zu neuem Leben erwacht! Wer es gerne ausprobieren möchte, ist eingeladen die Wellness Abteilung im neuen Hotel Arcadia zu besuchen. Natürlich werden die Gäste in der Wellness Abteilung auch das traditionelle Heubad vorfinden.   
Das Heu stammt von den Puezwiesen und wird aufgrund der vielen heilenden Kräuter zur Entschlackung, Bekämpfung von rheumatischen Beschwerden, Verspannungen, Erkrankungen der inneren Organe, des Magendarmtraktes und des Urogenitalsystems verwendet.  

Das Kaiserbad  
Ein Kaiserbad braucht Kräuter und Salze ... Jedoch nicht die gewöhnlichen Badezusätze, denn Konservierungsstoffe, Emulgatoren und künstliche Farbstoffe werden bei diesem speziellen Badezeremoniell nicht verwendet. Vielmehr sind es edle, getrocknete Kräuter, wie Lavendel, Kamille usw., die sorgfältig in ein Leinensäckchen gefüllt, dem Wasser beigemischt werden. Die Gäste haben auch die Möglichkeit, selbst die gewünschte Kräutermischung zusammenzustellen. Dieser kleine Aufwand lässt den Stellenwert des Badenden enorm steigen und zeigt gleichzeitig die große Kompetenz und Serviceorientierung des Personals. So wird selbst ein misslicher Anlass, wie etwa eine Erkältung, mit einem speziell dafür angerichteten Badezusatz, zu einem belebenden Erlebnis.  

Das Waldbodentreten  
Gerade der Fußbereich stellt durch das Zusammenlaufen vieler Nervenbahnen einen der sensibelsten Teile des menschlichen Körpers dar, der in vielen Anwendungen oft sträflich vernachlässigt wird. Reflexzonenmassage und Kneippgänge sind meist die einzig möglichen Angebote. Die Reflexzonenmassage erfordert ausgebildetes Personal und Zeit, die Kneippgänge werden in der Regel nur begrenzt akzeptiert und geschätzt. Überdies ist die hygienische Situation im kalten und warmen Wasser nicht immer unbedenklich. Hier bieten die Fußbehandlungen am Waldboden eine neue Alternative: in Anlehnung an die Natur wird ein Erlebnis geschaffen, das dem Benutzer vergessene Impulse wiedervermittelt. Die Fußsohlen werden sanft durch unzählige Reize stimuliert. Die natürliche Dämpfung des Untergrunds begünstigt Bewegungen, die zur Entspannung des gesamten Stützapparates beiträgt. Durch den Druck des Körpers werden Gerbstoffe aus den Tannennadeln freigesetzt, die sich regulierend auf das mikrobiologische Fußklima auswirken. Der eingesetzte Belag kann so bedenkenlos für eine größere Anzahl von Behandlungen eingesetzt werden. Im Gegensatz zu gemauerten "Fußerlebnisstrecken" kann die Struktur des Waldbodens jederzeit durch den Wechsel des Belages geändert werden. Tannennadeln, Blätter oder Kräuter ergeben jeweils unterschiedliche Reize und können so jahreszeitliche Verbindungen zur umgebenden Natur herstellen.  

  

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HOTEL ACADIA  
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